Zucker

Die erste Information über den Verein in den Vereinsunterlagen stammt vom 15. September 1949. Es ging um einen Zuckerbezugsschein. Damals gehörte Zucker noch zu den nicht frei verkäuflichen Nahrungsmitteln. Man brauchte einen Zuckerbezugsschein, um Zucker zu er-halten. Für Imker gab es vergällten Zucker, den die Bienen zwar als Nahrung akzeptierten, für die Menschen aber ungenießbar ist. Auch später gab es Sammelbestellungen von Zucker für Herbsteinfütterung und Einwinterung. Es gab auch Frühjahrszucker. Den Bienen wurde nämlich der gesammelte Honig weggenommen und dafür Zucker zum Lebensunterhalt zur Verfügung gestellt. Auf dem Zucker lag eine Zuckersteuer. Sie ist inzwischen abgeschafft. Damals stellte man einen „Antrag auf steuefreie Ablassung von Zucker“ (12.7.1956) für die Bienen. Am 14. Juni 1950 wurden pro Bienenvolk 15 Pfund Zucker bestellt.