Steenkamp Hof

Nach einem Gespräch zwischen Herrn Horst Müller und Herrn Jürgen Becker am 2. Dezember 1991 schickte Herr Müller Herrn Becker am 23. Dezember  Planskizzen, wo ein Schaukasten und ein kleiner Bienenstand auf dem Gelände des Steenkamp Hofs aufgestellt werden könnten. Außerdem schrieb er: „Wie schon besprochen, sind unsere Vereinsmitglieder daran interessiert, nach Abschluß der jetzt laufenden Innenausbauarbeiten künftig unsere monatlichen Versammlungen in einem Raum des Gebäudes des Kulturhistorischen Vereins abzuhalten.“ Am 5. September 1992 im Rahmen von der Aktion des Kultur-Historischen Vereins Borbeck „Tiere auf dem Bauernhof“ ist der Imkerverein Borbeck erstmals mit einer Ausstellung über Bienen vertreten. Am 12. März 1993 schreibt der Vorsitzende Horst Müller an den Imkerverband Rheinland, dass der Verein einen Lehrbienenstand am Steenkamp Hof plant. „Zusätzlich ist uns von dem für die Anlage zuständigen ‚Kulturhistorischen Verein‘ in dem angrenzenden Fachwerkhaus des Steenkampkotten ein Raum für unsere Zwecke zur Verfügung gestellt worden.“ Am 18. August 1993 schreibt Müller an seine Mitglieder, dass sie sich ab 2. Mai 1993 „bis auf weiteres“ monatlich im Steenkamp Hof treffen. „So sind wir künftig nicht mehr gezwungen, unsere Zusammenkünfte ständig in Gaststätten abzuhalten.“  Das erste Monatstreffen im Steenkamp Hof  findet im Stehen statt, da noch keine Stühle da sind. Die Winterhalbjahre treffen sich die Imker zunächst weiterin in Gaststätten.  Erst ab … trifft sich der Imkerverein im Winterhalbjahr in der Alten Cuesterey.


Steenkamp-Hof ist Residenz

Sie wissen es: Es ist schon lange her, da richtete eine veritable Fürstin ihre Residenz zu Borbeck ein. Doch Borbeck hat mehr zu bieten: Einen ganzen Hofstaat bieten heute gar zwei Königen am Steenkamp-Hof auf! Mit wahrhaft stattlichem Gefolge haen sie sich am Reuenberg eingerichtet. Jeweils 500 Drohnen und bis zu 25 000 Arbeiterinnen zählen die zwei Bienenvölker, die der 1907 gegründete Imkerverein Borbeck am „Kotten“ heimisch gemacht hat. In viel Eigenarbeit erstellten die Bienenfreunde inzwischen einen Stand, von dem aus die fleißigen Wappentiere Napoleons in die Gegend ausschwärmen. Die Bienenväter um Horst Müller, die den Stand auf Dauer als „Lehrbienenstand“ einrichten wollen, laden herzlich zur Information ein. Übrigens: Sie treffen sich monatlich im Steenkampshof, an dessen Fertigstellung sie sich sehr aktiv beteiligen.


7. September 1995: Tag der Biene, veranstaltet vom Imkerverein Borbeck auf dem Steenkamp Hof
10. Dezember 1996: Erster Weihnachtsmarkttag auf dem Alten Markt mit vielen Vereinen mit Beteiligung des Kultur-Historischen Vereins in Gemeinschaft mit dem Imkerverein.
Außer den Monatstreffen, auf denen natürlich das Thema Bienen im Mittelpunkt steht, veranstaltete der Verein auch Exkursionen oder nahm an Exkursionen des Kreisverbandes teil. Ziele waren das Pflanzenschutzzentrum der Firma Bayer AG in Monheim, eine Lehr- und Versuchsanstalt in Bad Sassendorf, aber auch ein Freilichtmuseum  oder die Glockengießerei in Gescher. Möglichkeiten zur Fortbildung werden von den Imkerverbänden angeboten. Mitglieder berichten dann intern über das, was sie dort gelernt haben.
1994 beginnen die Borbecker Imker, Klassenführungen auf dem Steenkamp Hof durchzuführen. 1996 beginnt der zweite Vorsitzende des Vereins Helmut Schumann, Klassenführungen auf dem Hof zu veranstalten.